Wer wohnt wo in Demnitz?

 
 
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Demnitz ist ein kleiner, leicht überschaubarer Ort. In den vier Strassen wohnen rund 40 sympathische Menschen. Man kennt und trifft sich und hilft einander wenn nötig. Die Äcker der Umgebung werden vom grössten Arbeitgeber der Gemeinde, der ALWI-agrar GmbH, bewirtschaftet, welche aus der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft "Fortschritt" hervor gegangen ist. Die meisten Älteren im Dorf haben zu DDR-Zeiten direkt oder indirekt für diese LPG gearbeitet.

   
         
 

Eine mehrere hundert Jahre alte Eiche bildet das Zentrum des Dorfes. Grosse ungenutzte Ställe und Wirtschaftsgebäude aus der Zeit des feudalistischen Grossgrundbesitzes prägen einen Teil des Ortsbildes. Der andere Teil besteht aus Einfamilienhäusern, von denen die meisten zu Beginn der 60er Jahre für die damaligen Kriegsflüchtlinge gebaut worden sind. Eine Buslinie verbindet Demnitz mit Ueckermünde und anderen Dörfern in der Nachbarschaft.

     
         

Im Jahre 1928 strahlten die weissen Felder im Fachwerk vom "Herrenhaus" noch vornehm und sauber. Denn hier im Zentrum von Demnitz wohnte der Verwalter des Freiherrn von Malzahn, der das Lehen kurz nach dem Ersten Weltkrieg von den von Borckes gekauft hatte. Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten sich viele Flüchtlingsfamilien mit mehr als 50 Personen die ehemals herrschaftlichen Räumlichkeiten teilen. Später zog der "Konsum" in einen Teil des Gebäudes ein.

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Den Sommer 1868 verbrachte der berühmte Flugpionier Otto Lilienthal bei seinem Onkel in Demnitz. Lilienthal soll hier zahlreiche Experimente durchgeführt haben. Bekannt ist, dass er vom Dach eines Speichers aus, die Technik des Flügelschlages erprobt hat. Das Gebäude wurde vor einigen Jahren abgerissen.

     
           
 

Seit 2004 erscheint in Demnitz kostenlos und unregelmässig eine "unabhängige Dorfzeitung". Mit einer Auflage von bisher 26 Exemplaren pro Ausgabe berichtet die "Demnitzer Stimme" mit der Dorfeiche im Kopf über Ereignisse und Pläne des kürzlich gegründeten Dorfvereins. Deren Mitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, das Gemeinschaftsleben in ihrem Dorf angenehmer zu gestalten.

       
           
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