Was 2004 bis Ende 2005 geschah

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Im Folgenden versucht eine Sammlung von veröffentlichten Berichten sowie eingesandter und zum Teil illustrierter Texte einen kleinen Ausschnitt vom gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde Altwigshagen zu vermitteln.
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  Amtsblatt Nr. 22/2005  

Bürgermeisterin informiert über Strassen-Sanierung – Die Sitzung der Gemeindevertreter von Altwigshagen am 11. Oktober befasste sich in kurzer Diskussion mit der Jahresrechnung 2004 und dem Flächennutzungsplan der Nachbargemeinde Ferdinandshof. Der ausgeglichene Haushalt mit einem Umfang von knappen 295.000 Euro und einer Aufstockung der Rücklage um rund 40.000 Euro wurde einstimmig genehmigt und die Bürgermeisterin Gerlinde Foy somit entlastet. Die meisten Gemeindevertreter akzeptierten auch den Flächennutzungsplan von Ferdinandshof.
Ausführlich informierte die Bürgermeisterin über die geplante Sanierung der Otto-Lilienthal-Strasse von der Kreuzung Wiesenstrasse bis zum Ortsausgang Richtung Demnitz. Sie stellte klar, dass die gesamte Dorfdurchfahrtsstrasse dem Kreis unterstellt und innerhalb der Dorfgrenze schon vor Jahren unter Denkmalsschutz gestellt worden sei. Nach Beschwerden einiger Bürger wegen starker Erschütterungen durch den Schwerverkehr gelang es der Gemeinde, den betreffenden Strassenabschnitt zum September 2005 aus dem Denkmalsschutz zu lösen. Im Gegenzug erklärten sich Kreis und Gemeinde bereit, alle anderen mit Pflastersteinen gedeckten Strassen pflegend zu erhalten.
Nach den derzeitigen Vorstellungen des Kreises soll der Bau der Otto-Lilienthal-Strasse im kommenden Jahr in Angriff genommen werden. Dabei ist vorgesehen, die Strassendecke und den in Richtung Demnitz linksseitigen Bürgersteig zu erneuern. Die von Strassenlaternen unbeleuchtete rechte Seite soll mit Ausnahme der Einfahrten als Grünfläche gestaltet werden.

 
             
Amtsblatt Nr. 15/2005  

Bürger stellen Fragen – Was seit langer, langer Zeit nicht vorgekommen ist, geschah am 21. Juni. Zwei Bürgerinnen und einige Jugendliche besuchten die Sitzung der Gemeindevertreter in der ehemaligen Grundschule in Altwigshagen. Während der Einwohnerfragestunde kamen Themen wie die Müll- und Toilettensituation am See zur Sprache, aber auch die Zukunft des Sportplatzes sowie die Belästigungen einiger Einwohner, welche mit der Taubenzucht einher gehen. Die Bürgermeisterin Gerlinde Foy und der Vertreter des Amtes Torgelow-Ferdinandshof Herr Krause versuchten Antworten zu geben. Ausserdem werden die Fragesteller schriftliche Ausführungen erhalten.
In der einstimmig verabschiedeten Haushaltssatzung ist der Betrag von 10.000 € für einen Kinderspielplatz vorgesehen. Die Feuerwehr wird für ihr Fahrzeug einen neuen Motor und eine Servolenkung erhalten. Die Gemeindevertreter genehmigten den Konzessionsvertrag für die Gasversorgung mit der Energiefirma e.dis und wählten den Torgelower Bürgermeister als kommunalen Interessenvertreter in den Anteilseignerverband der e.dis AG.

 
           
 

12. März 2005
Amtsblatt Nr. 15/2005

 

Stimmungsvoller Frauentag – Ein seltener Gast – männlich – besuchte in diesem Jahr die Frauentagsfeier in Altwigshagen. Torgelows Bürgermeister und seit einem Monat auch stellvertretender Vorsteher des Amtes Torgelow-Ferdinandshof Ralf Gottschalk gratulierte den Frauen mit warmen Worten zum Ehrentag. Ganz besonders dankte er den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz und betonte, wie bedeutend der gesellschaftliche Zusammenhalt für ein funktionierendes Gemeinwesen sei.
Mit einer gemütlichen Kaffeetafel, die mit selbst gebackenem Kuchen der Landfrauen bereichert war, einer Tombola und dem anschliessenden Tanzvergnügen bis in die Nacht erlebten die Beteiligten einen stimmungsvollen Traditionstag. Einige Frauen nutzten die angebotene Gelegenheit, auf dem Computer der Bürgermeisterin Gerlinde Foy sich die neue Website der Gemeinde anzuschauen.

 
Torgelows Bürgermeister Ralf Gottschalk besuchte die Feier der Altwigshagener Frauen.
 
           
Sept. 2004  

Schulabgänger von 1969 tauschen Erinnerungen aus – Das gemeinsame Erlebnis grenzte ans Wunderbare, als sich die Schulabgänger des Jahrgangs 1969 der Polytechnischen Oberschule Altwigshagen kürzlich nach 35 Jahren wieder trafen. Die Adressen der ehemaligen Mitschüler herauszufinden, war nicht schwer. Denn deren Eltern wohnen noch immer im Landkreis. Aber nach Jahrzehnten der Trennung begegneten sich die “Mädchen” und “Jungen” von damals im Lübser Restaurant “Würfelbecher” als alte Freunde. Und es schien, als würden sie in ihrer Vertrautheit dort weiter schwatzen, wo sie nach Schulschluss aufgehört hatten. Das starke Gefühl einer verschworenen Klassengemeinschaft war wieder da. Und bald plauderten die meisten munter über die vielen kleinen Jugendstreiche, über aufregende Flirts und die erste heimliche Zigarette. Auch wenn einige der damaligen “Grosstaten” in der Erinnerung inzwischen reichlich an Glanz zugelegt hatten, war man sich einig: die Klasse hielt wie Pech und Schwefel zusammen – die Lehrer hatten es nicht leicht.
Heute sind alle 25 Ex-Schüler über 50 Jahre alt (einer ist verstorben). Trotzdem erkannte im ersten Moment des Wiedersehens jeder jede. Auch die jeweiligen Namen waren kein Problem; nur die “angeheirateten” Namen bereiteten manchem am Anfang etwas Mühe. Für dieses Treffen hatten sich zehn weibliche und acht männliche “Ehemalige” angesagt. Die restlichen sechs wären auch gern erschienen, waren aber durch Beruf oder Krankheit verhindert. Einem Polizisten und einem Bähnler gelang es nicht, ihre Dienstpläne zu ändern. – Arbeitslos sind heute die wenigsten. Zwei der "alten" Schulfreunde sind Handwerker geworden, einer arbeitet im Patentamt, andere im Kindergarten oder als Verkäufer. Für das Treffen haben viele einen weiten Weg auf sich genommen. Der Entfernteste kam aus der Region um Stuttgart; in M-V wohnen immerhin noch elf, im Kreis Uecker-Randow acht. Die restlichen hat das Leben nach Dresden, Leipzig, Berlin und Lübeck "geweht".

 
Auch nach 35 Jahren noch immer eine eingeschworene Gemeinschaft.
 
             
  Amtsblatt Nr. 12/2004  

Altwigshagen kritisiert Landesplanung – Am 25. Oktober fand in diesem Jahr die letzte Gemeindevertretersitzung von Altwigshagen statt. Das Gremium ist nun um ein Mitglied verkleinert, weil Heike Feldt kurz zuvor ihr Mandat zurück gegeben hatte. Die fünf Gemeindevertreter der vier Ortsteile entlasteten die Bürgermeisterin. Sie genehmigten die Jahresrechnung 2003. Diese hatte einen Umfang von rund 338.000 Euro sowie ausserplanmässige Verwaltungsausgaben in der Höhe von 1.630 Euro.
Der Gemeinderat begrüsste einstimmig das Ergebnis der Vertragsverhandlungen zur Fusion der beiden Ämter Torgelow und Ferdinandshof. Die Mitglieder äusserten allerdings ihr «Befremden» über den geplanten Namen «Königsholland» – der ja unterdessen bereits in «Amt Torgelow-Ferdinandshof» geändert worden ist.
Gegen die Absicht der Landesregierung, im Raumentwicklungsprogramm M-V in unserer Region vor allem den Tourismus zu fördern, schliesst sich Altwigshagen den Protesten der Gemeinden Ferdi-nandshof sowie Wilhelmsburg an. In einer gemeinsamen Stellungnahme weisen die Gemeinderäte darauf hin, dass die Landwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Landkreis darstellt. Deshalb sei es angemessen, die bewirtschafteten Flächen als Vorbehaltsgebiete für die Landwirtschaft auszuweisen und somit vor dem Zugriff anderer Interessengruppen zu schützen.
Als Gast begrüssten die Gemeindevertreter Irina Jungnickel von der E.DIS, die über die Planung des Energieunternehmens, eine Erdgasleitung durch Altwigshagen und im weiteren Verlauf vielleicht auch bis Demnitz und Wietstock zu bauen, informierte. Der Vertreterin des Energieversorgers signalisierten die Vertreter der Gemeinde eine wohlwollende Prüfung des angebotenen Konzessionsvertrages.

 
             
27. Nov. 2004  

Weihnachtsfeier – Wie in jedem Jahr waren die Rentnerinnen und Rentner der Gemeinde zu einer vorweihnachtlichen Kaffeetafel eingeladen. Unterstützt von Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr sorgten die Bürgermeisterin Gerlinde Foy und ihre ehrenamtlichen Helfer für einen stimmungsvollen Nachmittag.

  feier
Stimmungsvoller Nachmittag bei Kaffee und Kuchen.
 
             
  Amtsblatt Nr. 11/2004  

Altwigshagen will weiter sparen – Die Gemeinderatssitzung am 28. September dauerte nur zwei Stunden und umfasste im öffentlichen Teil sieben Tagesordnungspunkte. Auch diesmal hat niemand aus der Bevölkerung die Gelegenheit der «Einwohnerfragestunde» genutzt. So konnte die Kämmerin Helga Kruse-Faust diese Zeit zur Einführung der neuen Gemeindevertreter in die kommunale Finanzplanung nutzen. Anschliessend verabschiedete der Gemeinderat der Ortsteile Altwigshagen, Borkenfriede, Demnitz und Finkenbrück einstimmig Haushaltssatzung und -plan für das Jahr 2004.
Für die 433 Einwohner zählende Gemeinde sind im laufenden Jahr Ausgaben in der Höhe von rund 258.000 Euro eingeplant. Die meisten Kosten beziehen sich auf laufende Verpflichtungen wie Mieten, Unterhalt, Personalausgaben, Beiträge an Tagesmütter, Schulen und Vereine. Der grösste Anteil der Ausgaben fliesst als Beitrag an die Verwaltungen von Kreis und Land.
Wie schon in den voran gegangenen drei Jahren ist es dem Gemeinderat auch in diesem Jahr wieder gelungen, weitere Einsparungen im Haushalt vorzunehmen. Bürgermeisterin Gerlinde Foy betonte während der Sitzung erneut, Sparsamkeit habe Vorrang. Nur eine disziplinierte Wirtschaftsführung und die Beschränkung der Investitionen auf das Notwendigste verhindere ein Abgleiten in die Verschuldung. Stattdessen sei es gelungen, die Rücklagen nicht angreifen zu müssen. Auf Vorschlag der beiden Vertreter aus Demnitz wurde ein weiterer Sparbeitrag beschlossen: die Strassenbeleuchtung wird nicht mehr wie bisher während der ganzen Nacht brennen. Ab 1. Oktober liegt der Ort von 23 Uhr bis morgens früh 4.30 Uhr im Dunklen. Die Einwohner von Demnitz werden gebeten, ihre Erfahrungen mit dieser neuen Regelung der Gemeindevertretung mitzuteilen.
Im späteren nichtöffentlichen Teil berieten die Gemeindevertreter über ihr weiteres Vorgehen als Mitgesellschafter in der Ferdinandshofer Wohnungs- und Grundstücks GmbH.

 
             
  Amtsblatt Nr. 09/2004  

Erstes Dorffest in Demnitz – Die Einwohner von Demnitz hoffen seit der Wahl ihrer beiden Gemeindevertreter in diesem Jahr, dass das Leben im Dorf neu erwacht So fand am 14. August ein erstes Treffen aller Einwohner statt. Es wurde über geplante öffentliche Massnahmen zur Dorferneuerung diskutiert, über die sich jeder Bürger in der ersten Ausgabe der neuen Dorfzeitung “Demnitzer Stimme” vorab informieren konnte, und natürlich auch über gegenwärtig anstehende Probleme. Als Gäste wurden die Bürgermeisterin Gerlinde Foy und die Geschäftsführerin der ALWI agrar GmbH Petra Döhler herzlich begrüsst. Als besondere Überraschung war der neue Landrat Volker Böning erschienen. Dafür an dieser Stelle noch einmal ein ganz besonderes Dankeschön.
Zwanglos und gemütlich bei Köstlichkeiten vom Grill, einem guten Tropfen sowie mit passender musikalischer Umrahmung entwickelte sich dieser Nachmittag zum ersten Demnitzer Dorffest. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden. Abschliessend waren sich alle einig, es war eine rundherum gelungene Veranstaltung, die auf jeden Fall eine Wiederholung finden soll. Bei der FFW Altwigshagen, welche ihr Festzelt zur Verfügung gestellt hat sowie bei allen, die an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt waren, bedanken wir uns.

 
Landrat Volker Böhning macht Mut: Die Dorfgemeinschaft Demnitz informierte sich über geplante Dorferneuerung.
 
           
  Amtsblatt Nr. 08/2004  

Gemeindevertretersitzung in Altwigshagen – Gleich zu Beginn seiner fünfjährigen Amtszeit hatte sich der Gemeinderat von Altwigshagen und den Ortsteilen Borkenfriede, Finkenbrück und Demnitz am 12. Juli mit einer Satzungsänderung zu befassen. Ein dreiköpfiger Hauptausschuss wurde in der Gemeindesatzung verankert. Als Ausschussmitglieder zur Unterstützung der ehrenamtlich tätigen Bürgermeisterin Gerlinde Foy wählten die neuen Gemeindevertreter einstimmig Elvira Schmuhl (Finkenbrück) und Hans-Peter Thomsen (Altwigshagen). Zu dritt werden sie während der sitzungsfreien Zeit eventuell anfallende dringende Entscheidungen zu fällen haben. Die Rechnungsprüfung wird in Zukunft das Amt Ferdinandshof übernehmen. Thomsen fungiert gleichzeitig als erster Stellvertreter der Bürgermeisterin. Als zweiten Stellvertreter wählte der Rat Claus-D. Hagenow (Demnitz).
Der zweite Teil des Dorferneuerungsplans stand als letzter Punkt auf der Tagesordnung der Gemeindevertreter. Für den Bau von Strassen, Wegen sowie deren Beleuchtung hat die Gemeinde während der vergangenen acht Jahre bereits (umgerechnet) knapp 300.000 Euro an Zuschüssen erhalten. Für die kommenden Jahre werden Zuschüsse in der Höhe von 340.000 Euro für weitere Bau- und Sanierungsvorhaben beantragt, welche nach Genehmigung durch den Landkreis insgesamt etwa 480.000 Euro kosten würden. Für die Erstellung des Dorferneuerungsplans bewilligten die Gemeindevertreter nachträglich 15.000 Euro.

 
             
     

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