Was 2010 bis Ende 2011 geschah

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Im Folgenden versucht eine Sammlung von veröffentlichten Berichten sowie eingesandter und zum Teil illustrierter Texte einen kleinen Ausschnitt vom gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde Altwigshagen zu vermitteln.

 
         
  15. Dezember 2011  

Altwigshagen wird Mitglied im WBV „Untere Peene“ – Während ihrer letzten Sitzung im Jahr 2011 beschlossen die Gemeindevertreter von Altwigshagen am 15. Dezember, die Strassenreinigungssatzung mit Wirkung vom 1. Januar 2012 auf den neuen Ortsteil Wietstock zu übertragen. Dies bedeutet, dass sich die Gemeinde verpflichtet, in angemessener Weise für die Beseitigung von Schnee- und Eisglätte zu sorgen.
Der Anschluss von Wietstock an die Gemeinde Altwigshagen hat auch Konsequenzen für die kostenpflichtigen Mitgliedschaften in den Wasser- und Bodenverbänden (WBV), die sich um die Entwässerung der diversen Kanäle und Gräben auf dem Gemeindegebiet kümmern. Zusätzlich zur bisherigen Mitgliedschaft im WBV „Landgraben“ Friedland wird sich Altwigshagen nun auch am WBV „Untere Peene“ Anklam beteiligen. Der hierfür notwendigen Satzungsänderung stimmten die Gemeindevertreter zu. Die Gemeindeinteressen in beiden Verbänden wird Detlef Wolf vertreten.
Der WBV „Untere Peene“ hat bereits angekündigt, in diesem Jahr ein 1,2 Kilometer langes "verrohrtes" Gewässer, das im vergangenen Sommer für die Hochwassersituation in Wietstock verantwortlich war, zu sanieren.
Das Amt Torgelow-Ferdinandshof will zur Verbesserung der Vermarktung touristischer Angebote das Vermieterverzeichnis von Torgelow auch auf die Amtsgemeinden ausdehnen. Also sind die Gemeindevertreter aufgefordert, die Betreiber von kleineren oder grösseren touristischen Unternehmen wie Pensionen, Vermietern von Privat- oder Ferienzimmern bzw. – häusern auf die Möglichkeit hinzuweisen, ihre Angebote in diesem Verzeichnis zu plazieren. Die Touristen-Information Torgelow plant in diesem Zusammenhang, ihre Website entsprechend auszubauen und zusätzlich so genannte Flyer zu drucken. Interessierte können sich im Ordnungsamt an Herrn Lühmann (03976 - 252 132) wenden.
Wehrführer Bodo Feldt teilte den Gemeindevertretern mit, dass in Finkenbrück kein Flachspiegelbrunnen gebaut werden kann. Die Grundwasserlage sei zu tief. Die Feuerwehr werde eine andere Lösung finden.
Um Kosten zu sparen, beschlossen die Gemeindevertreter ausserdem, das Gutshaus in Wietstock winterfest zu machen und bis auf Weiteres zu schliessen.

 
         
  18. Oktober 2011  

Gemeindebewohner mischen sich ein – So viele interessierte Einwohner gab es bisher selten während einer Sitzung der Gemeindevertreter. Mehr als zwanzig Bürger und Bürgerinnen wollten am 18. Oktober die regelmässig vorgesehene Fragestunde für ihre Anliegen nutzen. Dabei kamen sowohl die veränderte Müllentsorgung für einige Mieter in der Theodor-Körner-Strasse, die umstrittene Fällaktion von drei Bäumen in Wietstock als auch der in diesem Ortsteil für den 22. November von der Telecom angekündigte DSL-Anschluss zur Sprache.
Im Mittelpunkt der Fragestunde stand jedoch das weitere Schicksal des Wietstocker Gutshauses, wo die Herbstsitzung dieses Mal stattfand. Amtschef Ralf Gottschalk gab zu Bedenken, dass ein überstürzter Verkauf dem Gebäude schlecht bekommen könnte. Spekulanten seien schwer zu erkennen und hätten in den letzten beiden Jahrzehnten schon vielfach erhaltenswerte Bausubstanz verkommen lassen. Zur Zeit sei ein Maklerbüro dabei, den Marktwert zu ermitteln und geeignete Kaufinteressenten zu finden.
Die Jahresrechnung 2010 der Gemeinde Altwigshagen (ohne Wietstock) schliesst ausgeglichen mit 530’253 Euro. Zum letzten Mal genehmigten die Altwigshagener Gemeindevertreter einen eigenen Haushalt für Wietstock. Der schloss für 2010 unausgeglichen mit 289'130 Euro. Darin ist ein Defizit von knapp 50'000 Euro enthalten.
Für den Ortsteil Finkenbrück beschlossen die Gemeindevertreter den Bau eines Flachspiegelbrunnens, um der Feuerwehr ausreichend Löschwasser bereit zu stellen. Ausserdem soll geprüft werden, in welcher Grössenordnung zukünftig Gebühren für Bootsschuppen am Altwigshagener See erhoben werden sollen.
Nach der Gründung der Genossenschaft Bioenergiedorf wurde ein zweiter Schritt in Richtung dieses Zieles geschafft. Wie ALWI-Geschäftsführerin Petra Döhler während der Sitzung mitteilte, sind die Fördergelder für eine Machbarkeitsstudie bewilligt worden. Ein Ingenieurbüro wird also demnächst damit beginnen, nach Möglichkeiten für taugliche Energiegewinnung zu suchen.

 
         
  15. Juni 2011  

Gemeinde schaltet die Lichter aus – Auf der Tagesordnung für die Sitzung der Gemeindevertreter war am 15 Juni nur ein zu verhandelnder Punkt verzeichnet. Es handelte sich um die Beschlussfassung zur Vergabe eines Bauauftrags im Zusammenhang mir der Renovierung des Gemeindezentrums. Diese Aufgabe wurde im nicht öffentlichen Teil schnell erledigt. Unerwartet lange dauerte hingegen diesmal die Behandlung diverser Anfragen der Einwohner.
Die meisten dieser Anfragen kamen aus dem neuen Ortsteil Wietstock. Sie betrafen hauptsächlich organisatorische Probleme in den an der Fusion beteiligten Ämtern. So müssen die Strassenmeisterei und die Müllabfuhr noch von der geänderten Gemeindegrenze in Kenntnis gesetzt werden. Um die angespannte Finanzlage der Kommune zu entlasten, soll bis zum 31. August die Strassenbeleuchtung ausgeschaltet werden. Ein weiteres Thema befasste sich mit dem Verkauf des Herrenhauses in Wietstock. Hier wurde beschlossen, als nächsten Schritt einen Marktpreis zu ermitteln.
Bürgermeisterin Gerlinde Foy würdigte die hilfreiche Unterstützung, welche die ALWI agrar GmbH immer wieder geleistet hat. Besonders der Einsatz im letzten Winter ersparte der Gemeinde viele Kosten. Ausserdem brachte die Bürgermeisterin ein aktuelles Gutachten zur Sprache, das dem Altwigshagener See wieder eine hervorragende Wasserqualität bescheinigt.

 
         
  8. April 2011  

Wietstock begrüsst Gemeindevertreter – Zunächst ging es ums Kennenlernen. Mit ihrem Amtseid reihten sich die drei gewählten Gemeindevertreter von Wietstock am 8. April in die Altwigshagener Kommunalvertretung ein. Sie tagte zum ersten und bestimmt nicht letzten Mal im so genannten Wietstocker Schloss. Neben Holger Peter, Holger Priem und Christian Reek wird auch Sieglinde Priem (als Ortsvorsteherin) für die Wietstocker als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen. Christian Reek wurde zum weiteren Mitglied im Amtsausschuss bestimmt. Hier wird sein Stellvertreter Bodo Feldt sein.
Bürgermeisterin Gerlinde Foy verkündete einige Neuerungen für den Ortsteil. Gemeinsam mit dem Dorfklub wird die Gemeinde jeden Donnerstag den Kinder– und Jugendtreff in Wietstock organisieren. Zu dem sind auch die Kinder und Jugendlichen aus den übrigen Ortsteilen herzlich eingeladen. Ein neuer Kasten für Informationen aus der Gemeinde soll in der Dorfstrasse neben der Bushaltestelle installiert werden. Der alte bleibt den Vereinen für ihre Mitteilungen erhalten.
Mit der Eingemeindung von Wietstock musste die Hauptsatzung von Altwigshagen geändert werden. Auch der Tarif für den Wasser- und Bodenverband wurde angepasst. Die hierfür notwendigen Änderungen der Satzungen wurde einstimmig beschlossen. Für das laufende Jahr hat das Amt wieder einen ausgeglichenen Haushaltsplan erstellt. Er schliesst voraussichtlich im Verwaltungsteil mit 546'400 Euro ab. Der Vermögenshaushalt beinhaltet Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von 248'700 Euro.

 
         
  26. November 2010  

Fördergeld für Sanierung – Erfreut nahmen die Gemeindevertreter auf ihrer Sitzung am 26. November zur Kenntnis, dass der Haushalt 2009 ausgeglichen abgeschlossen werden konnte. Eingeplant war eine Entnahme von 45'000 Euro aus der Rücklage. Stattdessen wurden 43'000 Euro eingespart. Der Verwaltungshaushalt kam mit 448'000 Euro aus. Der Vermögenshaushalt schloss mit 1,514 Mio. Euro ab.
Einiges zu Reden gab die geplante Weiterführung der Renovierung des Gemeindezentrums. Fenster, Türen so wie die Sanitäreinrichtungen sollen erneuert werden. Und auch der Turnhalle steht eine Sanierung bevor. Die geschätz-ten Gesamtkosten belaufen sich auf 112'000 Euro. Die Gemeindevertreter beschlossen einstimmig, für dieses Vorhaben mögliche Fördermittel in der Höhe von 65 Prozent zu beantragen. Zustimmen müsste noch der Landkreis.
Die nächste Sitzung der Gemeindevertretung ist für Mitte März 2011 vorgesehen. Dann werden erstmalig die drei neu gewählten Vertreter aus Wietstock teilnehmen.

 
         
  15. Oktober 2010  

Auf dem Weg zur Modellgemeinde? – Seit Berthold Meyer, Bürgermeister in Bollewick, Anfang Oktober im Saal der ALWI Agrar GmbH über das Projekt Bioenergiedörfer referiert hat, überlegen sich auch die Altwigshagener Gemeindevertreter ernsthaft, ob eine von den Grosskonzernen unabhängige Energieversorgung für die Gemeinde in Frage kommen könnte. Die Landesregierung plant, 500 Modellgemeinden mit eigener Versorgung aus regenerativen Energien zu fördern. Auf ihrer Sitzung am 15. Oktober bekundeten die Gemeindevertreter als ersten Schritt ihr Interesse, an diesem Projekt teil zu nehmen. Nun sollen Fachleute untersuchen, welche Möglichkeiten für die Gemeinde bestehen.
Im weiteren Verlauf der Sitzung entschieden die Gemeindevertreter über zwei längst überfällig gewordene Satzungen, welche die gesetzlich geregelte finanzielle Beteiligung der Einwohner an Planung und baulichen Veränderungen von Strassen und Plätzen betreffen. Ausserdem berichtete die Bürgermeisterin Gerlinde Foy vom gelungenen Dorffest am 18. September. Als besonders ein-drucksvoll hob sie den Umzug der Feuerwehren zum 75–Jahr-Jubiläum und den Wettbewerb der verschönerten Vorgärten hervor. Das Amt Torgelow-Ferdinandshof ist mit den Vorbereitungen der Wahl dreier neuer Gemeindevertreter aus zukünftigen Ortsteil Wietstock nach dem Beitritt im Januar 2011 befasst.
Mit einem neuen Schlüsselsystem im Gemeindezentrum will Bürgermeisterin Foy eine bessere Kontrolle über die Nutzung der Räumlichkeiten erreichen. Die sich ständig verschlechternde finanzielle Ausgangslage der Gemeinde gebiete eine sparsamere Verwendung von Heizung und Licht. Sie appelliert an alle Nutzer und ehrenamtlich Wirkende, nicht verschwenderisch mit den Mitteln der Gemeinde umzugehen.

 
         
  27. August 2010  

Wietstock wird Ortsteil – Der einzige Tagesordnungspunkt an der letzten Sitzung der Gemeindevertreter in Altwigshagen am 27. August war schnell abgehandelt. Denn der gut vorbereitete Vertrag, der die Eingemeindung von Wietstock regeln wird, wurde einstimmig gut geheissen. Somit wird die Gemeinde Wietstock am 1. Januar 2011 als Ortsteil von Altwigshagen in den Landkreis Uecker-Randow und ins Amt Torgelow-Ferdinandshof überwechseln. Die vergrösserte Gemeinde wird dann eine Einwohnerzahl von mehr als 500 haben und den Vorgaben der Landesregierung entsprechen. Bis zu den nächsten Wahlen wird der neue Ortsteil mit drei Gemeindevertretern den Gemeinderat in Altwigshagen verstärken.
In der Einwohnerfragestunde kamen dann mehr sportliche Themen zur Sprache. Eine Abordnung der Tennisgruppe erkundigte sich, ob der Gemeindesaal nach seiner Renovierung wieder zum Spielen zur Verfügung steht. Die Antwort lautete: der repräsentative Saal, der einen neu geschliffenen Parkettboden erhält, und der für öffentliche und private Veranstaltungen bereit stehen soll, wird für sportliche Treffen nicht mehr zur Verfügung stehen. Zudem soll für die private Nutzungen eine Gebühr erhoben werden, um zukünftig Verschleiss schneller beseitigen zu können.
Ein Vorstandsmitglied des Anglervereins sorgte sich um die Verlängerung des Pachtvertrages für den Altwigshagener See. Die Gemeindevertretung versprach, die Kosten für die notwendig gewordene Reparatur des Anglersteges in den Haushaltsplan 2011 aufzunehmen.

 
         
  5. Juli 2010  

Billige Energie für Altwigshagen? – Ein reizvoller Gedanke spukt seit Monaten in den Köpfen einiger Menschen am Rande der Gemeinde. Sie überlegen sich, ob es möglich wäre, die Einwohner in Altwigshagen mit billigerer Energie zu versorgen. Ganz so neu ist dieser Gedanke nicht. Die Landesregierung plant, 500 Modellgemeinden mit eigener Versorgung aus regenerativen Energien zu fördern. Als Voraussetzung hierfür, sollten sich möglichst viele Bewohner zu einer Genossenschaft zusammen finden, die dann Miteigentümer der notwendigen Anlagen wären.
Wie Petra Döhler, Geschäftsführerin der ALWI Agrar GmbH, den Gemeindevertretern am 5. Juli im Gemeindezentrum erläuterte, sollten die Einlagen so klein bemessen sein, dass sich auch „Harz IV“-Empfänger beteiligen könnten. Sie setzt sich für die Idee ein und hat unterdessen an mehreren Informationsveranstaltungen zu diesem Thema teilgenommen. Eine weitere Veranstaltung soll Anfang Oktober in Pasewalk durchgeführt werden. Davor ist in der letzten Septemberwoche in Altwigshagen ein Vortrag geplant, der über die ersten Schritte in eine mögliche Selbstständigkeit der Gemeinde von den grossen Energiekonzernen führen könnte.
Im weiteren Verlauf der Sitzung entschieden die Gemeindevertreter über einen Antrag der neuen Besitzer des Schlosses, das den Grenzverlauf ihres Grundstückes betrifft. Um die Risiken während der Baumassnahmen an ihrem Gebäude versichern zu können, benötigt die amerikanische Famile diese Änderung.

 
         
  8. Juni 2010  

Verhandlungen mit Lübs abgebrochen – Nach der Entscheidung des Gemeinderates von Neuendorf A, mit Ducherow fusionieren zu wollen, schwindet die Aussicht auf den Zusammenschluss der drei restlichen Gemeinden Lübs, Wietstock und Altwigshagen zur Grossgemeinde Borckenfriede. Wie Bürgermeisterin Gerlinde Foy am 8. Juni während der Sitzung der Gemeindevertreter berichtete, hat sich nun auch Lübs mit unakzeptablen Bedingungen aus den Verhandlungen zurück gezogen. Der Lübser Bürgermeister Siegfried Wanke fordert die Zuständigkeit des Amtes Am Stettiner Haff für die neue Grossgemeinde. Aus der Sicht der Gemeinde Altwigshagen bleibt also nur eine Verbindung mit Wietstock, um die vom Innenministerium verlangte Mindestzahl von 500 Einwohnern zu erreichen. Sobald eine Einigung der beiden Gemeinden absehbar ist, werden Einwohnerversammlungen durchgeführt.
Auch in diesem Jahr hat Altwigshagen einen ausgeglichenen Haushaltsplan vorgelegt, der von den Gemeindevertretern einstimmig verabschiedet wurde. Im Verwaltungshaushalt sind 412 800 EUR eingestellt. Dafür müssen knapp 10 000 EUR aus dem Vermögenshaushalt entnommen werden. Dieser schliesst mit 54 000 EUR ab. Er beinhaltet eine ordentliche Tilgung in Höhe von 42'000 EUR auf die mit der Übernahme der Häuser in der Theodor-Körner Strasse verbundenen Schulden.
Im weiteren Verlauf der Sitzung genehmigten die Gemeindevertreter die Zahlung einer Aufwandsentschädigung für den Gruppenführer und den Hauptmaschinisten der Löschgruppe Wietstock, die seit einigen Monaten der Altwigshagener Feuerwehr angeschlossen worden ist. Die Aufwendungen entsprechen der Entschädigungsverordnung von Mecklenburg-Vorpommern. Heike Feldt berichtete über die Vorbereitung der 75-Jahrfeier der Freiwilligen Feuerwehr. Das Fest soll am 18. September in Altwigshagen stattfinden. Kameraden von 40 Feuerwehren werden erwartet – unter den Gästen werden auch die Kameraden der Partnerfeuerwehr aus Zwickau sein.

 
       
  9. März 2010  

Borckenfriede entsteht wieder neu – Bürgermeisterin Gerlinde Foy berichtete am 9. März den Gemeindevertretern von Altwigshagen von der letzten Besprechung der Bürgermeister von Wietstock, Neuendorf A, Lübs und Altwigshagen, an der auch Vertreter der zuständigen Ämter aus Spantekow (Anklam Land), Eggesin (Am Stettiner Haff) und Torgelow (Torgelow-Ferdinandshof) teilnahmen.
Wenn sich vier Gemeinden zu einer neuen zusammen schliessen wollen, entstehen eine Menge Fragen. Da sind nicht nur unterschiedliche Hundesteuersätze, Schulden und Rücklagen in Einklang zu bringen. Auch die Sätze für Grund- und Gewerbesteuern unterscheiden sich. Doppelt geführte Strassennamen müssen geändert werden. Ausserdem gehören diese Kommunen auch noch zwei Kreisen an.
In einigen Punkten konnten sich die beteiligten Gemeindevorsteher bereits einigen. Das Bürgermeisterbüro der neuen Gemeinde, wo auch die wöchentlichen Sprechstunden abgehalten werden, soll im Gemeindezentrum von Altwigshagen eingerichtet werden. Bei der Grund- und Gewerbesteuer orientiert man sich am Landesdurchschnitt. Der Einzugsbereich für schulpflichtige Kinder soll auf jeden Fall erhalten bleiben. Welchem Amt sich die neue Gemeinde Borckenfriede unterstellen wird, soll als Letztes entschieden werden. Bis zum Jahresende wollen die Amts- und Gemeindevertreter all die notwendigen Anpassungen erledigt haben. Dann wird sich das Innenministerium in Schwerin mit der Fusion befassen müssen. Das Innenministerium hatte diese Vereinigung mit der Drohung, seine finanziellen Zuwendungen zu kürzen, auf den Weg gebracht.
Laut Plan, wird die Bevölkerung im kommenden Jahr an der Diskussion beteiligt werden. Dann sollen Eltern, Vereine, interessierte Einwohner befragt werden bzw. sich in gemeindeübergreifenden Veranstaltungen zu bestimmten Themen äussern können. Die endgültige Auflösung der vier Kommunen ist für das Jahresende 2011 vorgesehen. Bürgermeister und Gemeindevertreter von Borckenfriede werden – wenn alles wie vorgesehen läuft – 2012 gewählt.

 
         
       
             
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